Neue Serie

gepostet am 12. Dezember 2020

20 Arbeiten ( Dezember 2020 ) mit Tusche auf Papier der Größe 70 x 100 cm aus dem Bereich abstrakter Bildfolgen mit dem Obertitel “So wie Schnee, der in der Nacht fällt” ist im Anhang mit 2 Beispielen zu sehen. Der Untertitel lautet “Materie”, da die Strukturen wie energetische Entladungen im subatomaren Bereich der Materie aussehen könnten.

Wenn man eins der Bilder betrachtet scheinen alle Strukturen gleichmäßig verteilt zu sein. Doch schaut man längere Zeit hin, dann scheinen sich bestimmte Linien heraus zu bilden, ebenso verbinden sich die weißen Flächen und erheben sich aus dem Chaos. Nun erscheinen mal die dunklen, mal die hellen Formen zu dominieren, doch verweigern sie sich letztendlich einer bewußt nachvollziehbaren Formgebung. Und genau deswegen kann man den Blick unendlich lange meditativ treiben lassen, weil auch keine Lagepositionierung einschränkt. Unser Gehirn, gewohnt alles schnell in erkennbare und bekannte Formen zu interpretieren, gerät dadurch in einen beruhigenden Zustand des Suchenden Schwebens.