Knoten, Knäuel und Verwringungen

gepostet am 2. Dezember 2018

Schon immer haben mich Darstellungen von Verwringungen, Knoten, Netze, Knäuel und Bündelungen, dargestellt durch Liniengewirr, fasziniert. Aber weniger die geometrisch Aufgebauten, sondern die nestartig Verwobenen, seien es starke, breite Linien oder feine Verästelungen bis hin zur kleinteiligen Augenüberforderung, alle ohne Anfang und Ende, aber mit Tiefenräumen in denen man sich verirren oder zur Ruhe finden kann. Nicht umsonst heißt eine der neuen Serien “Delphisch”, da dem Betrachter die Aufgabe obliegt, sich darin zurecht zu finden oder zu verlieren, beide Möglichkeiten werden ihm/ihr angeboten. In diesem Zusammenhang sind erneut 2 Serien  zu 20 Blatt im Format 70 x 100 cm unter dem Obertitel “So wie Schnee, der in der Nacht fällt” entstanden. Das dritte Bild stammt aus der Serie “Gletschermilch” , ebenfalls 100 x 70 cm auf Papier, 19 Arbeiten. Es  hebt sich durch den Einsatz von Farben neben Schwarz/Weiß hervor. Wie die Reise nun weitergeht kann ich noch nicht voraussehen. Zu Beginn meines künstlerischen Schaffens begann ich mit der ausschließlichen Verwendung von schwarzer Tusche. Nach und nach kamen Acrylfarben und andere Malmaterialien hinzu, erweiterte sich die Palette mit differenzierten Grauabstufungen von warm bis kalt und ist nun erstmals mit Farben konfrontiert worden. Mittlerweile sind viele Serien in unterschiedlichen Formaten, Anzahl, Techniken, alle unter dem Obertitel “So wie Schnee, der in der Nacht fällt” entstanden. Sie begleiten mich von Anfang an, sind eine Konstante im künstlerischen Schaffen und ich bin gespannt, was noch alles möglich ist!